Obst- und Gartenbauverein Bliesen e.V.
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Obst- und Gartenbauverein Bliesen e.V.
Obst- und Gartenbauverein Bliesen e.V.

Geschichte des Obst- und Gartenbauverein Bliesen seit 1926

 

 

Ein Verein entsteht aus der Interessenlage Gleichgesinnter oder aus Notwendigkeit. Beide Faktoren waren wohl maßgeblich, dass es 1926 auf Initiative des Lehrers August Buschauer im Lokal Peter Schwarz in der Flächenbachstrasse zur Gründung des Obst-und Gartenbauvereins kam.Es ist wohl angebracht zu ihrem Gedenken die Namen der 16 Gründungsmitglieder zu nennen.

 

Dies waren:
August Buschauer Franz Conrad
Paul Müller Jakob Recktenwald
Nikolaus Marx Karl Müller
Peter Gillen Johann Klees
Nikolaus Feidt Johann Horras
Mathias Jung Nikolaus Lambert
Nikolaus Schmitt Nikolaus Schüler
August Schmitt Peter Müller

 

Die damals Versammelten wählten einen Vorstand, der sich aus folgenden Mitgliedern zusammensetzte:
1. Vorsitzender: August Buschauer
Schriftführer: Nikolaus Lambert
Kassierer: Franz Conrad
Beisitzer: Johann Klees, Jakob Recktenwald,
Karl Müller und Nikolaus Schüler

 

Wir dürfen wohl annehmen, dass diese Gründungsmitglieder die Hauptaufgabe des Vereins darin sahen durch Lehre und praktische Anleitung seinen Mitgliedern und allen, die es noch werden wollten, Hilfestellung im Obst- und Gartenbau zu geben in der Erkenntnis, dass gemeinsames Streben und Handeln zu besseren Erfolgen führen. Dabei kam dem Verein zugute, dass er nicht gewissermaßen am Nullpunkt beginnen musste, sondern sich bereits vor dem 1. Weltkrieg eine Interessengemeinschaft zur Pflege des Obst- und Gartenbaus gebildet hatte auf deren Wirken man aufbauen konnte. Wir können sogar noch weiter ins 19. Jahrhundert zurückgreifen, denn dass die Gemeinde schon sehr früh die Obstverwertung förderte, ist einem Gemeinderatsbeschluss vom 27.02.1847 unter Punkt 5 zu entnehmen, in dem niedergelegt ist, dass eine Obstkelter auf Gemeindeeigentum stand. Das Interesse der Gemeinde an der Förderung des Obst- und Gartenbaus geht auch aus dem Gemeinderatsbeschluss vom 18.09.1905 hervor, wo es um die Einrichtung eines Schulgartens geht hinter dem Haus Nr. 2. Wo dieses 7-8 Ar große Gemeindegrundstück bereits früher schon als Baumschule gedient hat, soll es nun auch wie früher für den selben Zweck bereitgestellt werden, und die Gemeinde kommt für die Unterhaltungskosten auf.” Und in einem Beschluss vom 16.12.1908 heißt es“: Der Gemeinderat beschließt wegen der Pflanzenspritze, die der Obstschutzverein kommen ließ und die mit der Gemeinde in Gemeinschaft benutzt wird, dass von jeder Seite die Hälfte mit 24 Mark bezahlt wird.

Wenn Gemeinde und Obstschutzverein zusammenwirken, dann war das vordringliche Motiv wohl in der Notwendigkeit zu sehen. Das Wort Notwendigkeit bedeutet seiner Herkunft nach” was die Not wendet”, also was die Not behebt, und Not zu beheben gab es in dieser Zeit mancherlei Anlass. Es waren die Jahrzehnte des Übergangs von der Agrar- zur Industriegesellschaft in denen Bliesen vom Bauerndorf zum Arbeiterdorf wurde, ohne allerdings den Bauernstand gänzlich zu verlieren, und ohne dass der Arbeiterstand völlig zum Industrieproletariat wurde, denn seine soziale Existenz wurde zum Teil im Kleinbauerntum als Nebenerwerbsbauer gesichert. Die Anlage eines Gartens galt dabei als selbstverständlich. Vergessen wir nicht: bei den niedrigen Löhnen trugen für die Familien der Arbeiter mit einer meist großen Kinderschar die Früchte aus dem Feld und Garten wesentlich zum Lebensunterhalt bei.
Dass sich unter den Gründungsmitgliedern und auch später relativ zahlreich örtliche Bauern befanden, hatte seinen Grund wohl darin, dass sie in dem Verein ein geeignetes Forum für die Vertretung ihrer Belange sahen, wie denn auch die erste größere Anschaffung des Vereins der Kauf eines Kunstdüngerstreuers war. Auch die Beschaffung von verbilligtem Mineraldünger lag in ihrem Interesse. Der Verein entwickelte sich in der Folgezeit kontinuierlich. Bis 1937 bekleidete August Buschauer das Amt des 1. Vorsitzenden. Ihm folgte Willi Müller bis 1940. Sein Nachfolger wurde Johann Dörr bis 1943. Er wurde von Klaus Junk abgelöst, der bis 1956 Vorsitzender blieb. Als sein Nachfolger leitete bis 1985 Josef Biegel die Geschicke des Vereins. Sein langjähriger Vertreter Hans- Josef Wagner übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden und übergab es 1991 in jüngere Hände. Edwin Kunrath wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt und leitet den Verein auch heute noch.


In der Chronik des Vereins sind viele Aktivitäten zu verzeichnen:

 

1938 wurde eine Kelter angeschafft, deren Standort im alten Schulhaus, in einem angebauten Schuppen war. Der erste Kelterwart war Johann Dörr.

1950 wurde die Erstellung eines Kelterhauses geplant. Da die Planung mit der Gemeinde sich immer mehr hinauszog, beantragte der Verein 1955 die Überlassung des alten Feuerwehrgerätehauses auf dem Schänzchen. Ebenfalls 1950 fand die erste Ausstellung einer Obst- und Gemüseschau unter der Leitung des Vorsitzenden Klaus Junk statt, die über Bliesen hinaus große Resonanz fand.
1955 wurde dem Antrag auf Überlassung des Feuerwehrgerätehauses stattgegeben, und der Verein konnte beginnen, es zu einer Obstverwertungsanlage umzubauen.

1959 beschloss der Gemeinderat: “ Die Gemeinde verpachtet das Gebäude an den Obst- und Gartenbauverein auf 10 Jahre. Die beiderseitige Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Kündigt keiner der Vertragspartner drei Monate vor Ablauf der Pachtzeit, so läuft die Pacht auf ein Jahr weiter. Der Pachtzins beträgt 5 DM jährlich.” Im selben Jahr wurde der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht St. Wendel eingetragen und trägt seitdem den Namen Obst- und Gartenbauverein Bliesen e.V.

1960 schaffte der Verein einen Kleinschlepper und eine Fräse an. Die Gemeinde gab eine Zuschuss von 300 DM mit der Auflage, dass der Gemeinde das Gerät bei Bedarf zum Mitgliederpreis zur Verfügung gestellt wird.

1962 Unter Leitung des Vorsitzenden Josef Biegel fand im Gasthaus zur Linde eine stark besuchte Rosenschau statt.

1963 war die Erntedankfeier mit einer Obstausstellung verbunden.

1966 wurde im Lokal Kunz das 40-jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Die Festrede hielt Bruder Günter vom Missionshaus St. Wendel.

1970 wurde gemeinsam mit anderen Bliesener Vereinen unter der Leitung des Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Bliesener Vereine Josef Schuh eine Erntedankfeier in Verbindung mit einer Ausstellung im Saale Kunz ausgerichtet.

1978 wurde die alte Brennanlage, die zweimaliges Brennen erforderlich machte, gegen eine neue Anlage mit einem Brennvorgang ausgetauscht.

1983 wurde auf Beschluss der Generalversammlung eine neue Kelter angeschafft, die von der Firma Gutbrod aus Güdingen geliefert wurde.Am 11. Dezember 1983 wurden im Rahmen einer Adventfeier 73 Mitglieder geehrt. Es erhielten 5 Mitglieder die goldene Verbandsehrennadel für 50-jährige Mitgliedschaft, 16 Mitglieder die goldene Vereinsnadel für 40-jährige Mitgliedschaft oder besondere Verdienste um den Verein, 5 weibliche Mitglieder die goldene Spange und 48 Mitglieder die silberne Vereinsnadel für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein.

1985 wurde das Kelterhaus renoviert, da sich überall Salpeterschäden zeigten. Es wurde von innen und außen mit neuem Anstrich versehen. Die Brennerei wurde bis unter die Decke mit Fliesen versehen, nachdem der alte Putz entfernt und ein neuer aufgetragen worden war. Auch eine neue elektrische Filteranlage und zwei Edelstahleimer wurden angeschafft. Alle Arbeitsgeräte aus Metall, die mit Obst und Obsterzeugnissen in Berührung kommen, wurden neu verzinkt. Um das Leitungswasser sauber zu halten, wurde ein Wasserfilter hinter der Wasseruhr eingebaut. Im gleichen Jahr nahm der Verein am Ideenwettbewerb „Naturschutz 1985” teil, und konnte eine Ehrenurkunde sowie einen Preis von 250 DM entgegennehmen, der von den Teilnehmern für Natur- und Vogelschutz gestellt wurde.

1986 wurde in der Kelterei eine Spanplattendecke eingezogen und die Brennerei auf Ölheizung umgestellt. Beim Erntedankfest konnte der Verein sein 60-jähriges Bestehen feiern. Im Rahmen dieser Feier wurden 15 Mitglieder mit der goldenen Vereinsehrennadel für 40-jährige und 15 Mitglieder mit der silbernen für 25-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet.

1987 wurde unter dem Motto” Lass wachsen Nachbar” für mehr Grün geworben. Mehrere Einwohner beteiligten sich an der Aktion, und es wurden mehrere 2. und 3. Preise erzielt.

1988 konnte ein neuer Schredder für die Holzzerkleinerung zur Kompostierung angeschafft werden, der auch den Mitgliedern bei Bedarf zur Verfügung steht.

Ehe wir uns der Vereinschronik im letzten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhundert zuwenden, einem auch für den Verein ereignisreichen Jahrzehnt, scheint eine Zwischenbetrachtung angebracht. Die Geschichte unseres Vereins ist mehr als die chronologische Aufreihung, sie erschöpft sich nicht in der Aufzählung der Aktivitäten. Sie will auch Antwort geben auf die Frage nach Sinn und Bedeutung und dem Standort des Vereins in der jeweiligen Epoche, vor allem unter den Bedingungen unserer Zeit, denn wie alles Geschehen, ist auch die Geschichte des Gartenbaus einem Wandel unterworfen. Geschichtliche Epochen sind nicht nur die großen Ereignisse über die uns Geschichtsbücher berichten, sie sind auch im Alltäglichen, Unspektakulären zu erkennen. Auch Gärten sind ein Spiegelbild der Zeiten und Kulturen.
Historisch gesehen ist der Garten zunächst nicht der Nutzgarten im heutigen Sinn als einer Stätte der Arbeit, wenn auch nicht der vergleichsweise schweren bäuerlichen Feldarbeit. Die Jenseitsvorstellungen vieler Völker malten sich als zukünftigen Ort einen blühenden Garten aus. Die Bibel spricht vom Paradies als Garten Eden, die Hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon waren eines der sieben antiken Weltwunder. Schon die geschichtlichen Formen des Gartens aus frühen Jahrhunderten lassen erkennen, dass er höherem Zwecke diente als der Befriedigung des nötigen Bedarfs. In der Barockzeit verkörpern sie Glanz und Reichtum des europäischen Fürstentums. Der mächtige Wille des absoluten Herrschers kommt in ihm zum Ausdruck wie wir ihn noch heute vor Auge haben im Schlossgarten von Versailles oder näher bei uns in der barocken Schlossanlage in Schwetzingen, die in ihrer Gestaltung den Sieg menschlichen Willens über die Natur dokumentieren, in dem Buschwerk und Bäume durch kunstvollen Schnitt geometrische Formen erhalten als Kugeln oder Pyramiden. Von Grund auf anders hingegen ist der englische Garten, der in seiner Anordnung scheinbar wie von Natur aus gewachsen wirken soll- und kaum eine Zeit später in der Epoche des Sturm und Dranges hätte man am liebsten Gärten und Parks in eine kunstvolle Wildnis verwandelt. Zu fragen bleibt: welche Gestaltung und Bedeutung geben wir dem Garten in unserer Zeit? Eine Antwort darauf zu geben, sind vor allem die Obst- und Gartenbauvereine bemüht.
Wenden wir uns wieder unserer Chronik zu:

1990 wurde für die Kelterei ein neuer Obstmuser in V2A-Ausführung gekauft, da der alte Muser nicht mehr eingesetzt werden konnte.Wegen einer vom Kreisverband angesetzten Besichtigung der Kelter- und Brennereianlagen wurde das Kelterhaus im Frühjahr von außen und innen renoviert. Die Besichtigung verlief ohne Beanstandung. Lediglich mussten in der Kelterei Sieb, Körbe, Trichter und Eimer erneuert werden, die im Punkte Lebensmittel-Gerechtigkeit nicht mehr dem neusten Stand entsprach.

1991 Da der Verein sich mit der Schule und den Schulkindern verbunden fühlt, übernahm er die Patenschaft für die Obstbäume an der Grundschule. Im März führte der Verein eine großangelegte Werbekampagne durch Der Kreisgeschäftsführer der Obst-und Gartenbauvereine Gartenbauingenieur Herr Anton Wickenbrock hielt in der Generalversammlung am 23. März einen Vortrag zum Thema” Die Aufgaben der Obst- und Gartenbauvereine in der heutigen Zeit!” Am 13.10. wurde das 65-jährige Jubiläum in der Sport- und Kulturhalle gefeiert. Es wurden wieder zahlreiche Mitglieder für langjährige Treue geehrt.

1993 Die Interessengemeinschaft Bliesener Vereine hatte sich dafür ausgesprochen, das Erntedankfest in einer Gemeinschaftsschau zu veranstalten. Dieser vergrößerte Rahmen bietet die Möglichkeit die Produkte des Dorfes über den Obst- und Gartenbauverein hinaus auszustellen. Die Ausstellung fand am 9. und 10. Oktober in der Sport- und Kulturhalle statt unter Mitwirkung des Geflügel-, Kaninchen-, Reisetaubenzucht- und Obst- und Gartenbauvereins.

 

 

1994 Das Jahr stand zunächst im Zeichen der 1000-Jahrfeier vom 27.-30. Mai. Hierzu waren Monate lang Vorbereitungen aller Vereine, Firmen und Privatpersonen erforderlich. Der Obst- und Gartenbauverein beteiligte sich mit 3 Motivwagen, 3 Fußgruppen, 1 Getränkestand, 1 Aktionsstand, wo die alten Handwerke des Korbflechtens, Besenbindens, und Seildrehens vorgeführt wurden. Unser Motto war “Zurück zur Natur”, “Trinkt unseren Bliesener Saft, er gibt euch Gesundheit und Kraft” und “ Korn wird geerntet.”
30.11. Ein wichtiges Datum für den Verein! Es fanden erste Gespräche, denen dann ein Briefwechsel folgte, zum Bau eines neuen Kelterhauses statt. Das alte Haus auf dem Schänzchen genügte nicht mehr unseren Anforderungen. Es fehlten Versammlungsraum, Geräteraum und Toilette. Außerdem war der bauliche Zustand nicht mehr zufriedenstellend. Es hatten sich tiefe Risse gebildet.

1995 In der Generalversammlung vom 11.3. wurde, nachdem die im Vorjahr begonnenen Gespräche erfolgreich abgeschlossen waren, der Neubau des Kelterhauses beschlossen. Der Standort wurde nahe der Einfahrt zum Dorfplatz ausersehen, da er sich nach dem renovierten Haus Gillen zum Dorfhaus anbot. Mit Dorfhaus, Sport- und Kulturhalle fügt sich unser Kelterhaus gelungen in das Ensemble des Dorfplatzes ein. Im Vorfeld der 2. Gemeinschaftsschau führte der Verein in Bliesen einen Gartenwettbewerb durch. 30 Hausbesitzer beteiligten sich. Zum Erntedankfest am 9. und 10. Oktober wurden 5 Hauptpreise und viele Trostpreise ausgelobt. Prämiert wurden auch die Gewinner des Sonnenblumenwettbewerbs, den der Kaninchenzucht-, Geflügelzucht- Bauern-, Obst- und Gartenbauverein zusammen mit den Schulkindern veranstaltet hatte.

1996 wurde aus dem am 15. August immer stattfindenden “ Tag der offenen Tür” das Brennereifest in und am Kelterhaus. Es beginnt mit dem Gottesdienst und nachfolgendem Frühschoppen. Zum Essen werden Gemüsesuppe “ Quer durch den Garten” und Kartoffel-speckwaffeln( in Gusspfanne auf offenem Feuer) angeboten.

1997 wurde der “grüne Stammtisch” ins Leben gerufen und die Herausgabe jährlicher Mitgliederinformationen beschlossen. Im gleichen Jahr fanden die Kreisgartentage in St. Wendel auf dem Gelände der Firma Wolf-Geräte statt, zu denen sich ca. 20.000 Besucher einfanden. Der Obst- und Gartenbauverein Bliesen beteiligte sich mit einem Getränkestand und einem Waffelstand. 40 Mitglieder unseres Vereins waren an dieser Veranstaltung als Helfer im Einsatz.

1998 Am 7. September war die Grundsteinlegung des neuen Kelterhauses. Der Bau, der fast zwei Jahre in Anspruch nahm, wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht freiwillige Arbeit vieler Mitglieder geleistet worden wäre. Engagement lässt sich nicht fordern, es muss aus der Bereitschaft kommen der Sache wegen. Und viele Mitglieder zeigten sich engagiert. Es gab aber auch durch Sach- und Geldspenden Unterstützung. Zu erwähnen ist, dass auch Nichtmitglieder sich zur Hilfe beim Bau einfanden.
Ursprünglich war geplant, die alte Brennereianlage zu übernehmen. Sie war inzwischen 22 Jahre alt, so dass ein Umzug wegen des technischen Zustandes nicht mehr möglich war, außerdem entsprach sie nicht mehr den heutigen Anforderungen. Es wurde deshalb kurzfristig beschlossen, eine neue Anlage mit Rührwerk, Spüleinrichtung und Katalysator der Firma Holstein aus Marksburg zu erwerben.

2000 Der 15. August ist ein denkwürdiger Tag in der Vereinsgeschichte. Das neue Kelterhaus wurde eingeweiht.
Am 7.10 • 3.Gemeinschaftsschau zum Erntedank mit Geflügelzucht-, Bienenzucht-, Reisetaubenzucht-und Obst-und Gartenbauverein.

2001 Am Samstag, dem 29. September und am Sonntag, dem 30. September feierte der Obst- und Gartenbauverein in der festlich geschmückten Sport- und Kulturhalle sein 75-Jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde eine Festschrift mit einer ausführlichen Chronik gedruckt. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Mandolinenverein, dem Jugendorchester, der VielHarmonie, dem Gesangverein und dem Musikverein.
Aktive Mitglieder und ein engagierter Vereinsvorstand hatten die Grundlagen zu diesem Jubiläum geschaffen. Der Stolz, das Erbe übernommen und bewahrt zu haben, sollte verbunden sein mit dem Nachdenken über die Forderungen der heutigen Zeit und schließlich eine Antwort finden auf die von Skeptikern gestellte Frage: Muss ein solcher Verein eigentlich noch sein?

Ist es in den Zeiten landwirtschaftlicher Überproduktion überhaupt noch sinnvoll, wenn Kleingärtner ihr Obst und Gemüse selber anbauen wollen. Ist es nicht ein Anachronismus, wenn Leute Geld in ihren Garten investieren, wo doch Obst und Gemüse im Supermarkt billiger zu haben sind? Solche Fragen sind meist kurzsichtig und verkennen die Sache um die es geht. Der Obst- und Gartenbauverein hat heute ein breiter gefächertes Spektrum an Aufgaben und Betätigungsfeldern über die herkömmlichen hinaus und bestätigt dadurch seine Existenzberechtigung, ja, macht sie gerade zu erforderlich.
Es wären also zu nennen:

 

GARTENBAU, GARTENKULTUR

 

Die Priorität, die der Obst- und Gartenbau setzt, gilt, wie der Name ausweist, dem Gartenbau. Gartenbau ist im Gegensatz zum Ackerbau das Bestellen eines meist umzäunten Stück Landes mit mehreren oder vielen Pflanzenarten, deren Behandlung besondere Ansprüche stellt. Hier ist das Betätigungsfeld der Gartenfreunde, der Kleingärtner, der Freizeitgärtner, Feierabendgärtner, der Hobbygärtner, wie immer man sie nennen mag. Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht. Für interessierte Mitglieder und Bürger bietet der Verein Informationsvorträge und Fortbildungskurse an, in denen aktuelle Themen behandelt werden. So wurden zum Beispiel folgende Vorträge gehalten: Die Aufgaben der Obst- und Gartenbauvereine in der heutigen Zeit, Neuanlage und Pflege eines Gartens, Einmaleins des Biogärtners, Schnitt der Ziergehölze, Bekämpfung des Feuerbrandes, Bekämpfung des Frostspanners. Jedes Jahr finden unter Leitung des Baumwarts und Schulungsleiters Schnittkurse statt. Es können Gartenwart-, Baumwart-, Gemüseanbau- oder Brennereilehrgänge besucht werden. Die Vorstandsmitglieder besuchen immer wieder Vorträge, um die gewonnenen Kenntnisse an die Mitglieder weiterzugeben, zum Beispiel über sachgemäße Düngung, Kompostierung, sparsamen Umgang mit chemischen Mitteln, Baumpflege, Veredeln. Um die Bodenqualität als Voraussetzung für den Anbau zu überprüfen, wurden bisher fast 250 Bodenuntersuchungen durchgeführt.
Doch warum verwenden wir in diesem Zusammenhang den Begriff Gartenkultur? Was hat sie mit Kultur zu tun, wie sie gemeinhin verstanden wird. Das Wort Kultur kommt aus dem lateinischen cultura und bedeutet Landbau, Ackerbau. Als der Mensch vor rund 8000 Jahren sein Nomadendasein aufgab und sesshaft wurde, begann er den Boden zu bearbeiten, um durch den Anbau von Pflanzen, seine Ernährung zu sichern. Er kultivierte im Laufe der Zeit den Boden, und deshalb sprechen wir auch von Bodenkultur. Wenn wir heute unter Kultur mehr die geistigen und künstlerischen Ausdrucksformen der Menschheit verstehen, so ist die in der Natur gegebene Existenzbedingung als Grundlage für die Entfaltung der Geisteskultur zu sehen. Darum sind Bodenkultur und Geisteskultur keine Gegensätze, beide stehen in einer Wechselwirkung zueinander.. Doch erschöpft sich Gartenkultur nicht in einfacher Bearbeitung und Anpflanzung, sondern ist vielmehr planendes und ordnendes Handeln. Bei der Anlage und Pflege eines Gartens werden neben den naturgegebenen auch ästhetische Kriterien zu beachten sein, das heißt neben der Frage welche Pflanzen in natürlichem Zusammenhang zueinander passen steht auch die nach der Gestaltung, auch der naturbelassene Garten ist nicht einfach Wildwuchs, sondern auch hier Ergebnis planenden menschlichen Geistes. Zu Recht sprechen wir darum von Gartenkultur.

 

 

GARTEN IM WANDEL

 

Die Entwicklung zur Wohlstands- und Freizeitgesellschaft hin, hat es mit sich gebracht, dass immer mehr Gärten nicht mehr als Nutzgärten angelegt, sondern als erweiterter Wohnraum ins Freie hinaus gesehen werden. Das Haus soll von einem Grünraum mit schattigen Bäumen, Sträuchern, Rasen und Blumenbeeten, nicht so sehr als Zierraum, vielmehr als Lebensraum dienen, in dem die Natur im Wechsel der Jahreszeit erlebt werden kann, und der in der wärmeren Jahreszeit den Rahmen bietet für geselliges Zusammensein bei Grillpartys, Familienfesten oder Nachbarschaftspflege. Wenn ein Garten für solche Zwecke auch gärtnerisch angelegt sein soll, kann der Rat des Obst- und Gartenbauvereins in Anspruch genommen werden.

DORFVERSCHÖNERUNG

Zum Bild einer Gemeinde gehören nicht nur Wohn- und Geschäftshäuser, öffentliche Gebäude und Straßen, wesentlich trägt dazu bei, was unter dem Sammelbegriff GRÜN hinzukommen muss, worunter Grünflächen, Bäume und Sträucher und Blumenschmuck unerlässlicher Bestandteil eines lebenswerten Dorfes sind. Deshalb ist ein Schwerpunkt unserer Vereinsarbeit die Pflege von Grünflächen und Anlagen, die das Erscheinungsbild unseres Dorfes attraktiv machen. Beispielhaft seien genannt die Anpflanzungen auf dem neuen Friedhof unter Beratung des Kreisgeschäftsführers Wickenbrock, die Anlage zum Augenborn unter Mitwirkung von Josef Schuh und die Erstellung des Erntedankkreuzes. In diesem Teil seiner Arbeit, in dem Bestreben, dass unser Dorf schöner wird, wird die Bedeutung des Vereins für das Gemeinwesen besonders augenfällig. In all diesen Belangen ist der Verein Ansprechpartner der Gemeinde.

UMWELT- UND NATURSCHUTZ

Gefährdete Umwelt, Umweltschutz, Umweltbewusstsein sind zu einem wichtigen Thema unserer Zeit geworden. Heute stehen wir vor gewaltigen technischen und finanziellen Anforderungen, wenn wir die Versäumnisse der Vergangenheit in den Griff bekommen wollen. Obst- und Gartenbauvereine arbeiten in und mit der Natur und tragen dazu bei, dass das notwendige Umweltbewusstsein durch aktive Beschäftigung mit Natur und Umwelt entwickelt wird und helfen mit bei der Sicherung unserer Lebensgrundlagen durch naturgemäße Methoden des Gartenbaus. Aus ihrem Selbstverständnis heraus setzen sie sich ein für den Artenschutz in einer bedrohten Tierwelt. Ohne die Refugien, die unsere Gärten bilden, wäre manche Tierart längst aus unserem Siedlungsbereich verschwunden. Dass der Vogelschutz dem Verein ein besonderes Anliegen ist, und er darin ein Zeichen setzt, erweist sich in der Beschaffung von Nist- und Futterkästen, wie auch das Füttern der Vögel im Winter bei geschlossener Schneedecke. Für die Winterfütterung bietet der Verein verbilligtes Vogelfutter an. Früher haben in Deutschland 255 Vogelarten gebrütet. Davon sind 18 bereits ausgestorben, weitere 102 bedroht das gleiche Schicksal, wenn der Mensch nicht endlich eingreift. Das Aussterben vieler Vogelarten sowie die Gefährdung einer weiteren großen Anzahl signalisiert uns, dass das Gleichgewicht in unserer Umwelt gestört ist. Das sollte uns eine Mahnung sein, nicht gegen die Kreisläufe der Natur, sondern in und mit dieser zu leben.

 

GEMEINSCHAFTSDIENST

 

Unser Verein führt kein eigenbrötlerisches, selbstbezogenes Dasein jenseits öffentlicher Belange, wie wir bereits bei seinem Einsatz für die Dorfverschönerung gesehen haben. Er beteiligt sich außerdem an dem jährlichen Pfarrfest, an dem Vereinsmarkt im Werksgelände von Euro- Fertigbau, und nach der Umwandlung der Märkte in das Dorffest präsentierte er auch dort seine Produkte. Zur Stärkung des Gemeinschaftsgeistes und des Zusammengehörigkeitsgefühls der Mitglieder steht das gesellige Beisammensein ganz oben in der Liste seiner Aktivitäten. Diesem vereinsinternen Zweck dienen Familienabende sowie, Unterhaltungsveranstaltungen und Vereinsausflüge. Letztere können nicht alle aufgezählt werden, es seien aus der Vielzahl nur genannt die Bundesgartenschauen in verschiedenen deutschen Städten zuletzt in Kaiserslautern, der Rosengarten in Zweibrücken, eine Nordsaarlandfahrt, Flughafen und Palmengarten in Frankfurt, Moselfahrt mit Weinprobe, Herrstein, Speyer, Seebach, Gerolstein, Bad Neuenahr, Metz und Luxemburg, Hügelsheim, Lahr waren unter anderem Ziele der Tagesfahrten. Es wurden auch 8-Tagesfahrten durchgeführt, wie nach Gortipohl in der Silvretta verbunden mit einem Besuch des Blumenparadieses Insel Mainau, ferner nach Radfeld in Tirol und nach Ortenburg in Niederbayern.
Damit die heimatliche Umgebung nicht vergessen wird, findet jedes Jahr am Christiehimmelsfahrtstag die Vereinswanderung statt, einmal als Pilzwanderung, dann als vogelkundliche Wanderung, als Kräuterwanderung, einmal ging es um den Bliesener Bann, mit dem Förster durchs Revier, dann zu den Wegkreuzen. Wanderungen mit größerem Radius führten zu “Millpeterschhaus” nach Güdesweiler, zum Bostalsee, zur Johann-Adams Mühle in Theley, zu den Ausgrabungsstätte im Wareswald und zum Golfplatz im Wendalinuspark.

 

ZU GUTER LETZT

 

Gewiss, für den Kleingärtner steht die Befriedigung und die Freude an seinem Tun im Vordergrund, als engagierter Gartenfreund mag er auch Stolz auf die eigenen Erzeugnisse empfinden. Wenn er seine Arbeit als Hobby ansieht, so ist es jedenfalls ein sinnvolles Hobby, das eine gesunde Tätigkeit an frischer Luft ermöglicht und darum eine wirksame Vorbeugung gegen Krankheit; für andere mag es auch willkommener Ausgleich sein für berufliche Arbeit und damit verbundenen Stress. Wie auch immer, die Beschäftigung im Garten ist eine sinnvolle Form der rastlosen Umtriebigkeit unseres heutigen Lebens für eine Weile enthoben sein. Gerade in unserer Zeit müssen wir erkennen, wie unentbehrlich dem Mensch die Verbindung zur Natur ist, was früher in einer intakten Umwelt kaum zur Sprache gebracht werden musste, setzt sich heute als wichtige Erfahrung durch, nämlich wie sehr das Abgeschnittensein von der Natur im täglichen Leben eine gefährliche seelische Verkümmerung auslöst, vor allem für Kinder. Es sind offenbar Krisen, die den lang verstellten Blick auf ein Problem freilegen und neue Lösungen für dringend erforderlich verlangen. Es ist kein Zufall, dass das neue Verständnis von Verbraucherschutz von der Ernährung ausgeht. Drei Viertel unserer Lebensmittel sind kein Urprodukt, sondern be- oder verarbeitet. In den USA sind es sogar 95 Prozent. Wenn also neuerdings der Verbraucherschutz auf der politischen Tagesordnung steht, so leistet der Obst- und Gartenbauverein dazu einen wichtigen Beitrag in zweifacher Hinsicht, indem er durch Gartenbau eigene, gesunde Erzeugnisse mit so wenig Chemie wie möglich bereitstellt und durch seine Arbeit versucht, die Natur für unsere Nachwelt zu erhalten. Gärten sind nämlich mehr als Fleckchen Erde auf dem Tiere leben, Blumen wachsen, Früchte gedeihen und Menschen Gelegenheit bietet sich über ihr gemeinsames Hobby zu unterhalten. Kleingärtner wissen, dass sie mit ihrem Hobby über eine vernünftige Freizeitgestaltung hinaus ein Stück praktizierten Umweltschutz übernehmen.
Deshalb sollte das 75- jährige Jubiläum dem Verein Ansporn und Verpflichtung sein, sein Wirken auch in Zukunft zu unser aller Wohl fortzusetzen.

2002 wurden die Arbeiten in den oberen Räumen des Kelterhauses fertig gestellt. Die Jahreshauptversammlung am 15. März konnte im neu gestalteten Versammlungsraum durchgeführt werden.
2003 Am Pfingstmontag, 08. Juni beteiligte sich der Obst- und Gartenbauverein an der Einweihung des Dorfplatzes am Haus Gillen, indem er durch seine Mitglieder Kaffee und Kuchen spendete.
Am Sonntag, 28. September fand in der Scheune des Hauses Gillen ein Kaffeenachmittag statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden 7 Mitglieder mit der goldenen Ehrennadel des Landesverbandes für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Fünf Mitglieder erhielten die goldene Vereinsnadel für 40-jährige und sechs Mitglieder die silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft aus der Hand des Kreisvorsitzenden der Obst- und Gartenbauvereine, Herrn Rüdiger Rauber.
Die letzte Veranstaltung in diesem Jahr fand am 20. November in der Scheune des Hauses Gillen statt. Wolfgang Nixdorf referierte zum Thema „vorbeugender Pflanzenschutz im Gemüsegarten“. Veranstalter war der Landkreis St. Wendel und der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine.

 

2005 Der Kreisgartentag fand in Bliesen statt!

 

ImVorfeld wurde das Kelterhaus und sein Umfeld Dank der Mithilfe von vielen Freiwilligen gereinigt und in Stand gehalten. Es wurde geputzt, gewienert und geschruppt.
Der Vorraum wurde ausgebaut. Die Decke wurde getäfelt, die Wände verputzt, der Fußboden verlegt und die Fußleisten angebracht.
Eine Bildergalerie mit Bildern früherer Aktivitäten, verdienten Personen wurde angebracht. Die Erstellung des Kelterhauses dokumentiert.

Der Kreis-Gartentag am 10. April 2005 hatte wieder einmal viele interessierte Besucher. Sie haben mit ihrem Besuch zum Ausdruck gebracht, dass eine solche Veranstaltung aus dem Umfeld der Obst- und Gartenbauvereine nicht mehr wegzudenken ist.

Die Veranstaltung hatte gezeigt, dass nach wie vor ein großes Interesse an Vortragsveranstaltungen besteht.
Orchideenausstellung,
Praktische Vorführung „ Messerscharf gedengelt“,
Vortrag: „Teichbau und Teichpflege,
Vortrag: „Freude an Rosen im eigenen Garten“
Vortrag: „In sieben Schritten zu einem schönen Rasen“,
Vortrag: „Ein Profi gibt Tipps für die Gartengestaltung“,
Gartenführungen: „Vorgarten-Visitenkarte des Hauses“,
Führung: „Besichtigung interessanter Vorgärten“.

Bei den Vorträgen im Haus Gillen konnte der zur Verfügung stehende kleine Saal (Scheune) den Andrang der Interessierten nicht fassen. Die Teilnehmer standen noch in der Tür und auf dem Flur, um die Ausführungen des Referenden zu verfolgen. Bei späteren Gesprächen haben die Referenten uns gegenüber geäußert, dass sie mit einem solchen Andrang nicht gerechnet hätten.

Sehr gut besucht war auch der Stand der Bund-Natur und Umweltschutzgruppe Bliesen. Hier konnten unter fachkundiger Anleitungen Vogelnistkästen von Kindern gebaut werden.

Die Vorbereitungen dauerten ca. drei Monate In zahlreichen Gesprächen mit Herrn Wickenbrock, Herrn Keller, unserer Ortsvorsteherin Frau Maria Horras und den Vertretern der Bliesener Vereinen konnten vorab gemeinsam für diese Veranstaltung die Weichen gestellt werden.

Wir haben uns um die Mithilfe der anderen Bliesener Vereine bemüht, die auch alle ihr Wort gehalten haben.

In der folgenden Aufzählung einige Angaben über unsere Aufgaben bei der Durchführung:
Aufhängen von Plakaten,
Anbringen von Hinweisschildern zur Veranstaltung,
Abmontieren von Hinweisschildern,
Verteilung von Infoblättern,
Verkehrsregelung,
Bereitschaftsdienst Deutsches Rotes Kreuz,
Planen und Bereitstellen der Stromversorgung,
Einhalten des Lebensmittelrechts,
Versorgung der Besucher mit Essen und Trinken.

An diesem Tag waren 40 Stände für die verschiedenen Aussteller auf dem Festgelände rund um die Sport- und Kulturhalle aufgebaut.

Es wurden ca. 100 Kuchen von unseren Frauen gebacken und auch verkauft.
Ca. 400 Essen zur Mittagszeit bereitet und ausgegeben.

Außerdem wurden Speckwaffeln gebacken, Rostwürste gebraten und die Besucher an drei Getränkeständen und in der Halle mit diversen Getränken versorgt.

 

90 Jahre Obst- und Gartenbauverein Bliesen

22. Kreisgartentag

 

2016 feierte der Obst- und Gartenbauverein Bliesen sein 90jähriges Bestehen.

Aus diesem Anlass fand der Kreisgartentag am 4. September zum zweiten Mal in Bliesen statt.

Leider hat es am 4. September immer wieder geregnet.

Dennoch war der 22. Kreisgartentag ein großer Erfolg.
Unser Dank gilt allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben!

 

 

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